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Eppingen  Ottilienkapelle

Auftraggeber: Gemeinde Eppingen
Datum: November 2013
Leistungen: Schadens- und Maßnahmenkartierung der Natursteinoberfläche, Konzeption zur Sanierung der Kapelle, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Fachbauleitung

Die der Heiligen Ottilie gewidmete Kapelle auf einem Berg nahe der Gemeinde Eppingen wurde von einer ansässigen Adelsfamilie gestiftet und laut Bauinschrift im Jahr 1473 errichtet. Großteile des Langhauses der Kapelle wurden vermutlich während des 30-Jährigen Krieges zerstört. Lediglich ein Teil dessen, sowie die Westfassade und das Portal blieben verschont. Im Jahr 1945 wurde die Kapelle in den letzten Kriegstagen beschossen und brannte vollständig aus. Bauteile der Kirche und der Einfriedungsmauer aus regionalem Schilfsandstein zeigen erhebliche Schäden auf, die behoben werden müssen.

Ansicht Ansicht Ottilienkapelle

Im Januar 2014 erfolgte eine Schadens- und Maßnahmenkartierung, die die Grundlage für ein Konzept zur Erhaltung der vorhandenen Bausubstanz bietet. Erste Untersuchungen im Innenraum der Kapelle zeigen sowohl massive Schäden an Gewölberippen, als auch an dem durch aufsteigende Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogenen Natursteinsockel der Kapelle im Bereich des Chores.

Ansicht Plan Schadenskartierung Ausschnitt

Neben konservatorischen Arbeiten im Natursteinsegment werden auch die Dachhaut des Chors und die Ziegeldeckung der Sakristei erneuert, um weiteres Eindringen von Feuchtigkeit und den damit verbundenen Schäden zu vermeiden. Des Weiteren werden defekte und zerbrochene Gläser in den Maßwerkfenstern ausgetauscht und es wird eine farbliche Anpassung der verputzen Flächen an den Originalzustand im Innenraum vorgenommen.


Geschrieben am 10. Februar 2014, 13:02 von Jana Kronawitt